"Landschaftseindrücke vor allem nördlicher Gefilde bilden den Ausgangspunkt für die Serien „Shimmering Öckerö“ und „Überseestadt“ der Bremer Malerin Andrea M. Weiss. Häfen, Strände, Felsen – ein impressionistischer Sinn für atmosphärische Lichtwirkung verbindet sich mit einem subjektiven Erleben des Ortes. Allerdings offenbaren die ausgewogenen und lichtstarken Farb- und Flächenkompositionen erst auf den zweiten Blick ihren Ursprung in der geschauten Landschaft. Meist sind es die sehr spärlichen Restfigurationen – ein Dachfirst, ein Steg oder Buhnen am Hafen -, die lesbare Angelpunkte eine Kettenreaktion landschaftlicher Ausdeutung der halbgeometrischen Spachtelflächen auslösen. Farbe und Form, lineare Strukturen oder vereinzelte Buchstabenfragmente evozieren in faszinierender Weise eine Landschafts- und Ortsvorstellung, die stets in der Schwebe und im Vagen bleibt. Immer vermag es die Künstlerin, Raum, Fläche und Perspektive in eine ebenso unauflösliche wie uneindeutige, aber feste Bildkomposition zu gießen.“

 

Christof Belmann-Weinrich, M.A.

Kurator der Galerie im Drübbelken


Der Schwerpunkt meiner künstlerischen Arbeit liegt in der abstrakten Malerei. Ich verwende intensive und ausdrucksstarke Acrylfarben und bevorzuge große Formate.

 

Durch das Einsetzen unterschiedlicher Malwerkzeuge wie Spachtel, Kelle, Bürste, Pinsel sowie anderer Utensilien entstehen Strukturen, die jedem Bild Substanz und Tiefe verleihen. 

Dies geschieht auch durch das mehrfache Auftragen von Farbschichten, die zum Teil wieder abgetragen, abgekratzt und erneut wieder aufgetragen werden.

So entstehen neue interessante Farbkompositionen und Farbschichten, die oft nur zum Teil durchschimmern und dem Betrachter viel Raum zur Interpretation geben.

  

Jedes Werk ist mit einem Schattenfugenrahmen aus Stahl eingefasst und ermöglicht eine individuelle Hängung an allen vier Seiten.